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Kreuzkirche

Reformationssausstellung im Museum

Nachricht Lüneburg, 11. September 2017

Die Ausstellung „Mutatio religionis“ im Lüneburger Museum zeigt bis zum 10. Dezember die Reformation in Lüneburg als einen Prozess der Kommunikation. Sie betrachtet die Reformation nicht als ein singuläres und an bestimmte Ereignisse und Personen gekopppeltes Geschehen, sondern bettet sie ein in den städtischen Diskurs. Am Beispiel einzelner Personen, die als Vertreter von Landesherrschaft, Klöstern, Stadtklerus, vom Rat der Stadt und von „einfachen Volk“ fungieren, werden die unterschiedlichen Motive, Interessenlagen, Erwartungen, Hoffnungen, aber auch Ängste, Zweifel und Enttäuschungen sichtbar gemacht.

"Die Sonderausstellung ist in die Dauerausstellung integriert. Die Dauerausstellung mit ihrer epochalen Gliederung bildet den zeitlichen Kontext und zeigt die Anknüpfungspunkte für das Denken und Handeln der Personen. Besucher sollten eintauchen in der Geschichte der Reformation als Teil unserer Stadtgeschichte und sie begreifen mit den Augen der Zeitgenossen. Sie nehmen teil an den Gesprächen, Disputen, den Abwehrhaltungen und Gesten von Verbannung und Versöhnung vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart", erklärt Dr. Heike Düselder, die Museumsleiterin.

Eintritt: 8 €/ ermäßigt 4 €/ Kinder und Jugendliche (unter 18 J.) frei

große Figuren wie von Herzog Ernst von Braunschweig-Lüneburg sind in der Ausstellung u.a. zu sehen, Foto: t&w/lz.
www.museumlueneburg.de